Aktionswoche
19. bis 23. Oktober 2009
1949 wurde die DDR gegründet, 1989 fiel die Mauer. 41 Jahre gab es die Deutsche Demokratische Republik.
So vieles war anders in der DDR. Manches vielleicht besser, einiges sicherlich schlechter. Viel von dem, was die Menschen im "real existierenden Sozialismus" erlebt haben, ist aus der Erinnerung verdrängt oder vergessen. Insbesondere junge Menschen wissen nicht, was es heißt, in der DDR groß geworden zu sein.
Mit drei unterschiedlichen Angeboten will die Landeszentrale für politische Bildung Schülern den Alltag und das Leben in der DDR "nahe bringen".
Elke Urban, Direktorin des Schulmuseums Leipzig, gibt Schulklassen die Möglichkeit, selbst zu erleben, wie eine Schulstunde in der DDR ausgesehen hat. Ihre anschauliche Simulation gibt einen realistischen Einblick in den Schulalltag junger DDR-Bürger. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie Jugendliche in der damaligen DDR gelebt haben, welche Freiheiten sie hatten und wann in einer Diktatur "Schluss mit lustig war."
In den Veranstaltungen von Dr. Michael Walter (Studienhaus Wiesneck) werden die Ereignisse von 1989/90
erklärt und eine Zwischenbilanz der deutschen Einheit gezogen.
Mit dem Historiker Felix Steinbrenner unternehmen die Schülerinnen und Schüler eine informative und multimediale Zeitreise in ein untergegangenes Land. Die Reise in die Vergangenheit möchte Ereignisse und Menschen aus
40 Jahren DDR in Erinnerung rufen und gibt Antworten auf die Fragen: Wie wurde regiert und wie haben die Menschen in der DDR gelebt und überlebt?