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Studienreise

Berlin, Berlin

Studienreise in das politische Berlin
Deutschland vor neuen Herausforderungen - Migration,
Geflüchtete, und Integration

Sonntag, 23. April bis
Donnerstag, 27. April 2017


Die sogenannte "Flüchtlingskrise" ist ein beherrschendes Thema in ganz Europa. Alleine in Deutschland suchten 2015 über eine Million Menschen aus Kriegs-, Krisen- und Armutsgebieten Schutz. Nachdem allerdings einige Balkanländer ihre Grenzen schlossen, nahm die Zahl der in Deutschland ankommenden Flüchtlinge im Jahr 2016 ab. Dies liegt aber vor allem daran, dass die Geflüchteten nun in Ländern wie Griechenland oder der Türkei aufgehalten werden. Das Problem ist also keinesfalls gelöst. Damit stehen Deutschland und ganz Europa also immer noch vor neuen und großen Herausforderungen, die es zu lösen gilt.

"Deutschland vor neuen Herausforderungen – Migration, Flüchtlinge und Integration", so lautet das Motto dieser Studienreise nach Berlin vom
23. bis 27. April 2017. Gespräche mit Abgeordneten aller im Bundestag vertretenen Parteien zum Thema Migration, Flüchtlinge und Integration leisten Beiträge für die Urteilsbildung der Reisenden. Rainer Arnold, verteidigungspolitischer Sprecher der SPD, wird über die "sicherheitspolitischen Herausforderungen im Zeitalter der Flüchtlingskrise" sprechen. Bernd Riexinger, Parteivorsitzender der LINKEN, wird sich zum Thema "Deutschland als Einwanderungsland: Migration und Minderheiten" äußern. Die stellvertretende Fraktionssprecherin der GRÜNEN, Kerstin Andreae, informiert über "Migration und Zuwanderung in der globalisierten Gesellschaft". Abschließend findet ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Armin Schuster der CDU statt, der sich, geprägt von seiner früheren Tätigkeit beim Bundesgrenzschutz, den Fragen der Teilnehmenden zu den genannten Themen stellt.

Zwei Attraktionen des Programms sind der Besuch des Bundestags, dem "Herzstück" der parlamentarischen Demokratie in Deutschland und der Landesvertretung Baden-Württemberg. Außerdem besucht die Gruppe eine Live-Sendung des ZDF-Morgenmagazins unter der Moderation von Dunya Hayali und hat anschließend Gelegenheit zum Gespräch mit der Journalistin. Weiterhin werden die Teilnehmenden unter anderem den multikulturellen Stadtteil Kreuzberg bei einer Stadtführung aus einer neuen Perspektive kennenlernen und im Deutschen Historischen Museum den deutschen Kolonialismus und seine Auswirkungen bis in die heutige Zeit näher betrachten.

Bereits voll ausgebucht.  Programm


Erzählstunde spezial mit Sabrina Fritz

Exclusives Angebot an Schulklassen ab Klasse 10

Trumpocalypse now?
Die USA nach den Wahlen

Sabrina Fritz live in unserer
Erzählstunde spezial am

Freitag, 28. April 2017, 11 Uhr oder
Freitag, 28. April 2017, 13 Uhr oder
Freitag, 28. April 2017, 15 Uhr

Ort: Landeszentrale für politische Bildung
Baden-Württemberg, Außenstelle Freiburg,
Bertoldstraße 55, 79098 Freiburg

Sabrina Fritz ist seit 2011 Auslandskorrespondentin für den SWR und die ARD in Washington und berichtet regelmäßig über Politik, Wirtschaft und Menschen in den USA. Wir haben sie eingeladen, ihre beruflichen und persönlichen USA-Erfahrungen mit Schülerinnen und Schülern in unserer Erzählstunde spezial zu teilen.

Bei dieser Erzählstunde werden Geschichten erzählt, keine Vorträge gehalten. Und es werden Ansichten im Gespräch geteilt. Dabei kommt es auf die Zwischentöne und aufs Zuhören an. Es soll ein leises und nachdenkliches Format sein. Ganz im Sinne des Schweizer Schriftstellers Peter Bichsel: "Ihr habt etwas getan, was wir alle viel mehr tun müssten: Ihr habt mir meine Geschichten gestattet."

Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich, da alle Termin ausgebucht sind.

Programm


Forum für Erstwählerinnen und Erstwähler

Bürgermeisterwahl in Denzlingen

Freitag, 28. April 2017, 13.30 - 16.30 Uhr

Ort: Aula im Bildungszentrum Denzlingen
(bei der Schulmensa, Stuttgarter Straße 15, 79211 Denzlingen)

Der amtierende Bürgermeister der Gemeinde Denzlingen, Markus Hollemann, kandidiert für eine neue Amtszeit. Doch auch Thomas Pantel, Christoph Kern und Ralf Oesterlein möchten  Bürgermeister werden.

Wer soll in Zukunft und mit welchen Zielen die Geschicke der Gemeinde als Bürgermeister gestalten? Welche Interessen und Wünsche für das Gemeindeleben haben die 16- bis 20-jährigen Erstwählerinnen und Erstwähler?

Das von der Landeszentrale für politische Bildung, dem Denzlinger Jugendgemeinderat und dem freien Kommunalberater Udo Wenzl organisierte Erstwählerforum beschäftigt sich mit diesen und vielen anderen kommunalpolitischen Fragen. Während der Veranstaltung können die Kandidaten kennengelernt und befragt werden. Das Team der Landeszentrale informiert über das Bürgermeisteramt sowie die Wahl an sich.

Programm


Vortrag und Diskussion

Demokratie in der Krise?
(Rechts-)Populismus in Europa und das Wahljahr 2017

Mittwoch, 3. Mai 2017, 9.30 Uhr

Mit Donald Trump wurde ein Populist amerikanischer US-Präsident, der als Vorbild für viele politischen Nachahmer gilt. Ein politisches Angstgespenst mit Namen Rechtspopulismus geht um.
Nicht nur in Deutschland wird dieses Jahr ein neuer Bundestag gewählt, sondern auch in Frankreich finden bereits in wenigen Wochen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt, die für die Zukunft Europas große Bedeutung haben.
Welche Auswirkungen haben die fremdenfeindlichen und teilweise demokratiegefährdenden Parolen auf die politischen Kulturen in Europa? Warum ist es den rechtspopulistischen Parteien erfolgreich gelungen Nichtwähler zu mobilisieren? Was sind die Ursachen der Demokratie- und Politikverdrossenheit? Wie kann das Interesse an der Demokratie wieder belebt werden und welches ist die „richtige Strategie“ für den Umgang mit populistischen Parteien und ihren Sympathisanten: Ignorieren, Abgrenzen oder Ausgrenzen?

Der Impulsvortrag über Ausprägungen und Erscheinungsformen von Populismus und Protestwahlverhalten lädt ein zu weiteren Fragen und zur Diskussion.

Ort: Berufliche Schulen, Stadonstraße 22, 72160 Horb a. N.

Programm


Wahlparty

Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017

Sonntag, 7. Mai 2017 ab 18 Uhr

Ort: SWR Studio Freiburg,
Kartäuserstraße 45, 79102 Freiburg

Wer folgt auf François Hollande im Amt des französischen Staatspräsidenten? Wie erfolgreich wird der Front National und seine Kandidatin Marine Le Pen sein? Wird François Fillon, Emmanuel Macron, Benoît Hamon oder gar Marine Le Pen der/die neue „Erste unter den Franzosen“ sein?

Die Landeszentrale für politische Bildung, Außenstelle Freiburg, das Centre Culturel Français Freiburg, das Frankreich-Zentrum, das Seminar für wissenschaftliche Politik der Albert-Ludwigs-Universität sowie die Badische Zeitung und das SWR-Landesstudio Freiburg laden am 7. Mai 2017 ab 18 Uhr gemeinsam zu einer Wahlparty anlässlich der Präsidentschaftswahlen in Frankreich ein. Deutsch-französische Journalistik Studierende zeigen kurze Filme von ihrer politischen Reise durch Frankreich in der Vorwahlzeit. Dazu gibt es deutsch-französischen HipHop der Freiburger Gruppe „Zweierpasch“, Kabarett mit Martin Graff, nette Leute und viel Zeit für gepflegten Polit-Talk. Erste Reaktionen aus der Region und dem Dreiländereck werden ab 20 Uhr erwartet. Studierende der „Angewandten Politikwissenschaft“ bieten Quiche und andere Leckereien an. Die Wahlergebnisse werden auf Großleinwand live übertragen und kommentiert

Zielgruppe: Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der Region Freiburg

Programm


Vortrag

Politische Rede - oder: Wie wir entscheiden

Mittwoch, den 17. Mai 2017, 20 Uhr c.t.

Ort:  Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Kollegiengebäude I (KG I), Hörsaal 1098
Platz der Universität 3, 79098 Freiburg

Referent Prof. Dr. em Uwe Pörksen, Universität Freiburg

Die Kunst der politischen Rede, so Uwe Pörksen, droht oftmals zur Inszenierung zu verkommen. Für Politiker scheinen ihre Reden auf den Medienbühnen heute vor allem antrainierte und vorsichtig berechnende Routine zu sein. In seinem Vortrag wird Pörksen Programm und die Poetik der politischen Rede und speziell der Entscheidungsrede analysieren. Zahlreiche historische, vor allem aber Beispiele aus der aktuellen Politik in Deutschland illustrieren die Situation der politischen Rhetorik in Deutschland.

Teilnahme kostenfrei und ohne Anmeldung.

Programm


2. Freiburger Fotomarathon

Bilder sagen mehr als 1000 Worte – auch in der Politik

Samstag, 20 Mai 2017, 9 - 17 Uhr

Ort: Landesezentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Außenstelle Freiburg,
Bertoldstraße 55, 79098 Freiburg



Team: Mirko Bahr, Alexandra Löffler, Ringfoto Löffler, Freiburg
Niclas Reuter, Tobia Katharina Luck, Imke Steimann,
Landeszentrale für politische Bildung, Außenstelle Freiburg

Zielgruppe: alle fotobegeisterten Freiburgerinnen und Freiburger
mit digitaler Kamera

Teilnahmebeitrag 12,-€ pro Person
(inklusive 4 GB Speicherkarte, Fotovorhang in 10x15 cm, Mittagssnack)

Anmeldung bis zum 13. Mai 2017: bei Ringfoto Löffler

Programm


Frühstückskurse

Der Populismus geht um
Die Rückkehr der (Wut-)Bürger in der Politik?

Zeitraum: April 2017 - Juni 2017

Die alltägliche Beschäftigung mit Politik beginnt in der Regel morgens: Wir trinken Kaffee, hören Radio, lesen die Zeitung, schauen ins Internet oder Frühstücksfernsehen und dann erledigen wir unsere Arbeit. Warum den Tag nicht einmal anders angehen?

27. April 2017, 8 - 9 Uhr
Ene, Mene, Muh: Populist bist du
Links- und Rechts-Populismus:
Annäherungen an einen schwierigen Begriff
Ariane von Waldenfels

4. Mai 2017, 8 - 9 Uhr
Die AfD in Deutschland: eine national-konservative Partei?
Dr. Michael Wehner


8. Mai 2017, 10 Uhr
Frühstückskurs spezial:
Frankreich hat gewählt - Wahlanalyse
Dr. Marcus Obrecht, Universität Freiburg
Ort: Centre Culturel, Münsterplatz, Kornhaus II

Programm


11. Mai 2017, 8 - 9 Uhr

Die FPÖ in Österreich: Norbert Hofer, Christian Strache und die „blaue Republik“
Ariane von Waldenfels

18. Mai 2017, 8 - 9 Uhr
Marine Le Pen auf dem Weg zur Macht?
Der Front National bei den Präsidentschafts- und den Parlamentswahlen
Ariane von Waldenfels

1. Juni 2017, 8 - 9 Uhr
Linkspopulismus in Spanien, Griechenland und Italien
Ariane von Waldenfels

Verantstaltungsort
für alle Frühstückskurse - außer am 8. Mai (s.o.):
LpB-Lounge (Erdgeschoß, Seiteneingang) Außenstelle Freiburg,
Bertoldstraße 55, 79098 Freiburg statt

Teilnahme für alle Interessierten kostenfrei und ohne Anmeldung.

Programm


Bildungsreise

Grafeneck. Graue Busse. Geschichte. Grundgesetz.
Euthanasie in Baden-Württemberg und Erinnerungskultur heute

Dienstag, 23. Mai 2017, 6 - 20.30 Uhr

Das Schloss Grafeneck, 60 Kilometer südlich von Stuttgart auf der Schwäbischen Alb gelegen, war das erste von sechs Vernichtungszentren der sogenannten "Aktion T4" im Deutschen Reich. 1940 begann hier der Mord an 10.654 Menschen.
In den Jahren 1940 und 1941 wurden mehr als 70.000 Menschen mehrheitlich mit geistiger Behinderung oder psychiatrischer Erkrankung in den Anstalten durch Vergiftung mit Kohlenmonoxid-Gas ermordet. Diese Verbrechen wurden von den Nationalsozialisten verharmlosend als "Gnadentod" oder "Euthanasie" bezeichnet.
Grafeneck wird seit Kriegsende wieder von der Samariterstiftung genutzt, als Lebensraum, Wohnort und Arbeitsplatz für Menschen mit geistigen Behinderungen und chronisch psychischen Erkrankungen.

mehr Informationen / Programm

Anmeldung: Mo.-Fr. 10-16 Uhr, Sa. 10-12 Uhr
unter der Tel.-Nr.: 0800 / 222422460 (gebührenfrei)


Vortrag

Demokratie am Ende?
Parteien- und Politikverdrossenheit im Jahr der Bundestagswahl

Dienstag, 30. Mai 2017, 19.30 Uhr

Autoritäre Herrscher und Populisten wie Recip Erdogan, Viktor Orbán oder auch Donald Trump mit ihren einfachen Erklärungen scheinen bei den Wählerinnen und Wählern deutlich besser anzukommen als andere Politiker. Ist damit das Ende der Parteiendemokratie eingeläutet, wie wir sie kennen? Schließlich eilt bislang auch hier die Alternative für Deutschland von Wahlerfolg zu Wahlerfolg.

Auch die Beziehung von Politikern und Bürgerinnen und Bürgerinnen scheint in der Krise: „Die da oben, wir da unten“. Politiker-Bashing ist in. Die Kritik am Establishment und der Elite ist nicht nur an Stammtischen zu hören. Dabei wird allzu oft vergessen: Die Demokratie sind wir und sie ist das, was wir aus ihr machen.

LpB-Team: Maité von Waldenfels, B.A., Soziologin
Jonathan Heimburger, Student der Politikwissenschaft, Universität Freiburg

Zielgruppe: Mitglieder der Kolpingfamilie Schutterwald

Ort: Martinskeller, Katholische Pfarrgemeinde, Bahnhofstraße 3,
(St. Jakob-Kindergarten), 77746 Schutterwald

Programm


Seminarreihe

# Bundestagswahl 2017
Die Bundestagswahl 1017 im Fokus von Journalistinnen und Journalisten

Montag, 8. Mai 2017, 9.30 - 16.30 Uhr, LpB
Montag, 29. Mai 2017, 9.30 - 16.30 Uhr, LpB
Sonntag, 18. Juni bis Mittwoch, 21. Juni 2017 (Exkursion nach Berlin)
Montag, 17. Juli 2017, 9.30 - 16.30 Uhr, LpB

Lagerdenken und Blockbildung sind out.
Offenheiten gegenüber anderen Parteien, aber auch Koalitionen sind in.
Nichts ist mehr, wie es einmal war im deutschen Parteiensystem, so der Politikwissenschaftler Oskar Niedermayer.
Was kommt nach der GroKo? Noch `ne GroKo, endlich schwarz-grün, rot-rot-grün, die (Schw) Ampel- oder gar die Jamaika oder Kenia-Koalition? Die Bundestagswahl 2017 verspricht so spannend wie noch nie zu werden. Aber wie ist die Regierungsbilanz denn zu bewerten? Welche Themen werden die Wahl entscheiden? Wird der Bundestag zum 7-Parteienparlament?

Die Seminarreihe der Landeszentrale für politische Bildung möchte Volontärinnen und Volontären der Badischen Zeitung Gelegenheit bieten MdB`s Welt kennenzulernen und sich mit aktuellen politischen Fragestellungen zu beschäftigen. Experten aus Politik, Medien und Wissenschaft geben Einblicke in die faszinierende und diffizile Welt des politischen Systems und stehen als Gesprächspartner zur Verfügung.

Die Veranstaltungen finden alle (außer der Berlin-Exkursion) in der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Außenstelle Freiburg, Bertoldstraße 55, 79098 Freiburg statt.

Programm


Podiumsdiskussion

Und, schon entschieden?
Bundestagswahl: Der Kampf um das Direktmandat im Wahlkreis 281

Montag, 3. Juli 2017, 19.30 - 21.30 Uhr

Ort: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Kollegiengebäude I (KG I),
Platz der Universität 3, 79098 Freiburg,
Aula der Universität

Moderation: Thomas Fricker, Badische Zeitung, Chefredakteur
Dr. Arndt Michael, Colloquium politicum, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Zielgruppe: Interessierte und Bürger(-innen) aus der Region Freiburg
Eintritt kostenfrei und ohne Anmeldung.

Am 24. September 2017 entscheiden die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis 281 mit ihrer Erststimme darüber, wer von den Kandidaten die Interessen des Wahlkreises in Berlin vertreten soll. Die Landeszentrale für politische Bildung, die Badische Zeitung und das Colloquium politicum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg haben Kerstin Andreae MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Matern von Marschall MdB (CDU), Julien Bender (SPD), Tobias Pflüger (DIE LINKE), Volker Kempf (AfD) und Dr. Adrian Hurrle (FDP) eingeladen, ihre Positionen darzulegen. Wer kann die Zuhörenden überzeugen, warum und für wen sie ihre Stimme abgeben sollen?

Programm


Vortragsreihe

Colloquium politicum - Sommersemester 2017

Auf dem Weg in ein neues Parteiensystem?
Die Bundestagswahl 2017

Zeitraum: Mai 2017 - Juli 2017

Am 24. September 2017 wird darüber entschieden, welche Parteien und Personen das Land in den nächsten vier Jahren regieren werden. Mit großem Interesse wird die Weltöffentlichkeit die Bundestagswahl 2017 verfolgen, denn sie ist auch von entscheidender Bedeutung für die Europäische Union und ihre Institutionen. Wie werden die Wählerinnen und Wähler die Regierung Merkel/Gabriel bewerten? Welche Themen werden die Wahl entscheiden? Wird der Bundestag zum Sieben-Parteienparlament? Was kommt nach der GroKo? Noch ´ne GroKo, endlich schwarz-grün, rot-rot-grün, die (Schw)Ampel, die Jamaika oder gar eine Kenia-Koalition? Denn "nichts ist mehr, wie es einmal war im deutschen Parteiensystem", so der Politikwissenschaftler Oskar Niedermayer.
Die Vortragsreihe der Landeszentrale für politische Bildung bietet Gelegenheit, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen. Experten aus Politik, Medien und Wissenschaft geben Einblicke in die faszinierende und diffizile Welt des politischen Systems und stehen als Gesprächspartner zur Verfügung.

Dienstag, 9. Mai 2017, 20 Uhr c.t., Hörsaal 1199
Die deutsche (Parteien-)Demokratie - Regieren im Krisenmodus?
Prof. Dr. Uwe Wagschal, Seminar für wissenschaftliche Politik, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Montag, 29. Mai 2017, 20 Uhr c.t., Hörsaal 1199

Auf dem Weg in ein neues Parteiensystem? Die Bundestagswahl 2017
Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Institut für Politikwissenschaft, Universität Duisburg-Essen und Direktor NRW School of Governance

Montag, 26. Juni 2017, 20 Uhr c.t., Hörsaal 1199
Zu den Veränderungen des deutschen Parteiensystems nach der
Bundestagswahl 2013
Prof. Dr. Oskar Niedermayer, Arbeitsstelle Empirische Politische Soziologie, Freie Universität Berlin

Montag, 3. Juli 2017, 20 Uhr, Aula der Universität
Im Kampf um das Direktmandat im Wahlkreis 281
Podiumsdiskussion mit Matern von Marschall MdB (CDU), Julien Bender (SPD), Kerstin Andreae MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Tobias Pflüger (DIE LINKE), Volker Kempf (AfD), Dr. Adrian Hurrle (FDP)

Montag, 17. Juli 2017, 20 Uhr c.t., Hörsaal 1199
Wählerinnen und Wähler zwischen Parteien und Koalitionen
Prof. Dr. Thorsten Faas, Universität Mainz

Ort: Albert-Ludwigs-Universtität Freiburg, Kollegiengebäude I (KG I),
Platz der Universität 3, 79098 Freiburg

Teilnahme kostenfrei für alle Interessierten ohne Anmeldung.

Programm


Podiumsdiskussion

Reichstags-Wahlen 1932
Bundestags-Wahlen 2017

Vor 85 Jahren: Hitler in Freiburg

© Foto Seite 3: Staatsarchiv Kanton Basel-Stadt, PD-Reg 5a 8-1-1

Mittwoch, 19. Juli 2017, 20 Uhr

Am 29. Juli 1932 besuchte Adolf Hitler während des Wahlkampfs Freiburg und 70 000 Menschen versammelten sich im Mösle-Stadion, um seine Rede zu hören. 85 Jahre später ist die Hitler- Kundgebung Anlass für die Landeszentrale für politische Bildung und ihre Kooperationspartner danach zu fragen, welche Lehren die Geschichte für die Gegenwart bereithält.

Begann Hitler nicht auch aus taktischen Gründen als Rechtspopulist, bevor er offen seine menschenverachtende und rechtsextremistische Diktatur etablieren konnte? Kann sich Geschichte wiederholen oder ist die Demokratie in Deutschland so gefestigt, dass wir uns keine Sorgen um Populisten, Extremisten, Fanatiker und Lügner in der Politik zu machen brauchen?


Schirmherrschaft: Muhterem Aras MdL,
Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg

Gesprächspartner:

Dr. Heinrich Schwendemann,
Historisches Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Dr. Thomas Schnabel,
Leiter Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart
Christian Streich,
Trainer, Sport-Club Freiburg
Dr. Dieter Salomon,
Oberbürgermeister der Stadt Freiburg
Dr. Michael Wehner,
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Außenstelle Freiburg

Veranstaltungsort: Albert-Ludwigs-Universität
Freiburg, Audimax - Platz der Alten Synagoge 1,
Kollegiengebäude II (KG II), 79098 Freiburg

Eintritt frei. Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Eine Platzreservierung ist nicht möglich.

Programm


Vortragsreihe

Colloquium politicum - Sommersemster 2017

Blickpunkt USA (2)

Die Verfassung von 1787 - Tragfähiges Fundament der USA
im 21. Jahrhundert?

In jedem Staatswesen ist es eine wichtige Aufgabe jeder Generation, die geistig-philosophischen Grundlagen des verfassten Zusammenlebens im Kontext der jeweiligen philosophischen Strömungen und in Auseinandersetzung mit ihnen abträglichen intellektuellen Moden der Zeit neu zu durchdenken und zu festigen. Ausgangspunkt solcher Bemühungen ist der Rückblick auf die geschichtlichen Ursprünge der Verfassungen und das philosophische Denken, dem ihre Prinzipien sich verdanken. Für die amerikanische Verfassung von 1787 sind dies vor allem Denker der Aufklärung; aber auch dem antiken Griechenland waren die maßgebenden Verfassungsväter verpflichtet. Der erste Vortrag dieser dreiteiligen Reihe wird den Beitrag philosophischen Denkens für die Begründung der amerikanischen Nation deutlich machen. Mit seiner Hilfe wurde ein geistiges Fundament gelegt, auf dem das mächtigste Staatswesen der Welt seit 230 Jahren ruht.

Mittwoch, 10. Mai 2017, 20 Uhr c.t.
Aufklärung, Republikanismus, Selbstregierung, geordnete Freiheit:
Die historisch-politischen Grundlagen der amerikanischen Verfassung
Prof. Dr. Manfred Berg, Heidelberg

Mittwoch, 5. Juli 2017, 20 Uhr c.t.
Politische Gerechtigkeit. Entwurf einer Fundamentalphilosophie des Politischen.
Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Ottfried Höffe, Tübingen

Ort: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg,
Kollegiengebäude I (KG I), Hörssaal 1199,
Platz der Universität 3, 79098 Freiburg

Programm

Offenes Seminar

Spannungsfeld Politik und Religion
Kirche und Staat in der Diskussion

Freitag,13. Oktober 2017 bis
Sonntag, 15. Oktober 2017

Ort: Studienhaus Wiesneck, Buchenbach

Im Verhältnis von Politik und Religion gibt es zwischen dem laizistischen Konzept einer strikten Trennung von Kirche und Staat einerseits und religiös legitimierten theokratischen Herrschaftsmodellen andererseits bekanntlich zahlreiche Zwischenformen. So stellen auch die ersten Sätze sowohl des Grundgesetzes als auch der baden-württembergischen Landesverfassung einen Gottesbezug her. Letztere verpflichtet Eltern, Staat, Religionsgemeinschaften u.a. dazu, die Jugend "in Ehrfurcht vor Gott" und "im Geiste der christlichen Nächstenliebe" zu erziehen. Unser Ministerpräsident gibt an, für die Kanzlerin zu beten und noch immer zieht der Staat die Kirchensteuer ein.
Weitaus stärker prägen religiöse Bezüge andere Länder, wie das mehrheitlich jüdische Israel. Gleich mehrere Staaten zwischen Gambia und Pakistan definieren sich explizit als "Islamische Republiken". Indien ist laut Verfassung zwar eine "sozialistische, säkulare, demokratische Republik", was die Vormachtansprüche hindunationalistischer Strömungen jedoch nicht verhindert. Für den Buddhismus zeigen Geschichte und Gegenwart, dass es ebenfalls ein breites Spektrum von einem radikalpazifistischen Anspruch über realpolitische Strömungen bis hin zur Legitimierung von politischer Gewalt gibt.

Das Wochenendseminar möchte Gelegenheit geben, sich über grundsätzliche Aspekte von Politik und Religion zu informieren sowie Chancen und Herausforderungen einer auch in religiösen Fragen pluralistischen Gesellschaft zu diskutieren.

Teilnahmebeitrag: 80,- Euro (incl. Unterkunft und Verpflegung ohne Getränke)

Anmerkung: Es sind noch Plätze frei!

Teilnahme nur nach schriftlicher Anmeldung über unser Veranstaltungsangebot möglich: www.lpb-freiburg.de/4246.html


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(FSJ) 2017 / 2018.

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Die Außenstelle Freiburg ist auch hier zu finden:

 
 
 
 
 
 

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