Außenstelle Freiburg

 

Vorträge, Podiumsgespräche und mehr

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„Unteilbar, universell, unveräußerlich“

Ein Vortrag von Claudia Roth

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“. Dieser erste Satz der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sichert allen Menschen weltweit - unabhängig von Herkunft, von Geschlecht, von Religion und politischer Anschauung, von ethnischer und sozialer Herkunft – die gleichen Rechte und Freiheiten zu. Die Menschenrechte bilden damit den politisch-moralischen Imperativ schlechthin und sollten auch als völkerrechtliche Verpflichtung Richtschnur einer jeden Politik sein. Doch 70 Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte muss der Schutz der Menschenrechte weltweit neu eingefordert, wiederbelebt und erkämpft werden. Besonders die Rechte von Menschen, die auf Grund von Gewalt, Perspektivlosigkeit oder der Klimakrise gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen, werden all zu oft ignoriert oder bewusst nicht gewährt. In Europa und Deutschland wähnen sich Kräfte im Aufwind, die gegen geflüchtete Menschen hetzen und gezielt Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit befeuern. Zugleich stellen sich vielerorts Menschen gegen diesen Angriff auf den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und treten #unteilbar für die Einhaltung der Menschenrechte aller und für eine offene und pluralistische Gesellschaft

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Politik für „Early Birds“

70 Jahre Grundgesetz

Donnerstag, 2. Mai 2019, 8 bis 9 Uhr

70 Jahre Grundgesetz, 70 Jahre „geglückte Demokratie“:

Zur Entstehung unserer Verfassung

Donnerstag, 9. Mai 2019, 8 bis 9 Uhr

Grundrechte.Grleichberechtigung. Gleichstellung.

Die Mütter des Grundgesetzes und Artikel 3 Grundgesetz

Donnerstag, 16. Mai 2019, 8 bis 9 Uhr

Die Europäische Union vor den Wahlen und vor neuen Herausforderungen

Donnerstag, 23. Mai 2019, 8 bis 9 Uhr

Das Grundgesetz hat heute 70. Geburtstag:

Feiern wir die beste Verfassung der Welt?

70 Jahre Grundgesetz - ein Glücksfall.

Vortrag

Am 23. Mai 2019 wird das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland 70 Jahre alt. Anlaß genug
für die Landeszentrale und die Volkshochschule Ludwigsburg den Geburtstag unserer Verfassung zu
feiern und gemeinsam darüber nachzudenken, wo und wie unsere Demokratie noch besser werden
kann. Der Vortrag zeichnet den Weg zum Grundgesetz nach und veranschaulicht, warum eine „verordnete
Verfassung“, die als Provisorium gedacht war, zum deutschen Wunderkind wurde, das auch auch
im Rentenalter nur wenig von seiner Ausstrahlung und Attraktivität verloren hat. Schließlich wurde
das Grundgesetz made in Germany zum Exportschlager und Vorbild für neue Verfassungen z.B. in
Spanien, Portugal, oder Polen und Tschechien. Was macht das Grundgesetz so besonders und einzigartig?

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7. Kolping- Forum Kommunalpolitik- Nachhaltige Zielsetzungen für Donaueschingen

Eine Podiumsdiskussion

Seit 1989 gibt es das Kolping-Forum Kommunalpolitik,bei dem Vertreter der für den Donaueschinger Gemeinderat kandidierenden Parteien und Gruppen die Möglichkeit haben, ihre Ziele und Pläne vorzustellen und mit den Bürg er*innen darüber zu diskutieren.

 

Auch dieses Jahr organisiert die Landeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit der Kolpingfamilie wieder ein solches Forum. Dabei werden Themen aus den Bereichen Soziales, Mobilität/Verkehr, Wohnen und Leben sowie Bildung, Umweltschutz und Bürgerbeteiligung aufgegriffen. Im Anschluss an die Veranstaltung bietet sich bei einem kleinen Umtrunk und Imbiss die Möglichkeit zum Austausch und zu individuellen Gesprächen.

 

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Europa- und Kommunalwahlen 2019

Stell Dir vor, im Mai ist Wahltag und mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten bleibt zu Hause.Nur ein Gedankenspiel? Nein, Tatsache seit Jahrzehnten. 2014 beteiligten sich in Deutschland gerade einmal 47,9% der Wahlberechtigten an der Europawahl und in Baden-Württemberg 49,1% an der Kommunalwahl.Auch 2019? Oder möchte man in diesen politisch turbulenten Zeiten nicht doch die Chance nutzen, Politik mitzugestalten, zu bewahren oder zu verändern, von der Haustür bis Straßburg? Die Landeszentrale für politische Bildung möchte beide Wahlen in den Blick nehmen und mit dieser Vortragsreihe einen Beitrag zur Urteilsbildung von universitären und nichtuniversitären Zuhörern leisten.

 

Donnerstag, 14. März 2019, 20 Uhr c.t., Hörsaal 1010
Byebye Britain. Der Brexit und die Folgen: Was verliert, was gewinnt Europa?
Daniela Weingärtner, Korrespondentin der Badischen Zeitung, Brüssel

Donnerstag, 28. März 2019, 19.30 Uhr c.t., Ort: Forum Freiburg-Weingarten
(Europa)WerteWählen. - eine alternative Wahlveranstaltung mit den Spitzenkandiderenden von CDU, SPD,
GRÜNE, FDP, LINKE, AfD und der Allianz für WERTEorientierte Demokratie zur Europawahl

Dienstag, 7. Mai 2019, 20 Uhr c.t., Hörsaal 1199
Eine kritische Geschichte der Europäischen Union
Prof. Dr. Kiran Klaus Patel, Professor and Chair of European and Global History, Maastricht University

Dienstag, 28. Mai 2019, 20 Uhr c.t., Hörsaal 1199
Macht und Verantwortung des Europäischen Parlaments: Handlungsanreize, Chancen und Risiken der
Neunten Legislaturperiode
Prof. Dr. Andreas Maurer, Jean-Monnet-Chair for Political Science and European Integration,
Universität Innsbruck

Donnerstag, 6. Juni 2019, 20 Uhr c.t., Hörsaal 1199
Kommunal- und Bürgermeisterwahlen in Baden-Württemberg 2019: Erste Analysen
Prof. Paul Witt, Hochschule für öff entliche Verwaltung Kehl, Rektor

Donnerstag, 27. Juni 2019, 20 Uhr c.t., Hörsaal 1199
Wie tickt der Schultes? Direkte Demokratie und politische Beteiligung aus Sicht der kommunalen
Führungsspitze in Baden-Württemberg
Prof. Dr. Uwe Wagschal, Professur für Vergleichende Regierungslehre, Seminar für wissenschaftliche Politik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Eva Krummenauer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Seminar für wissenschaftliche Politik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

 

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Korrespondenten- Talk

Europäische Einigkeit oder nationale Egoismen

Brexit, Migration, Schuldenstaaten, Erweiterungs- und Haushaltsstreit - im Jahr der Europawahl steht die Europäische Union vor großen Schwierigkeiten. Die Versprechen von Demokratie, Wohlstand und Sicherheit sehen viele nicht eingelöst, während andererseits die Zahl derer zunimmt, die in der europäischen Integration die beste Antwort auf die Krisen unserer Zeit sehen. Wird der 26. Mai 2019 zum Schicksalsdatum für die Zukunft der EU? Die Angst wächst, dass Wahlsiege der Populisten und Nationalisten der europäischen Idee den letzten Lebenshauch nehmen. Die Landeszentrale für politische Bildung hat die Korrespondenten der Badischen Zeitung in Brüssel, Warschau, Rom und Paris eingeladen, die Stimmungslage und die politischen Vorgänge aus den Ländern, von denen sie täglich berichten, zu kommentieren und zu analysieren. Eins wird dabei ganz sicher deutlich werden. Die Chance und Herausforderung für Europa liegen in seiner Vielfalt.

 

Donnerstag, 14. März 2019, 20 Uhr

Bye-Bye Britain – Der Brexit und die Folgen. Was verliert, was gewinnt Europa?

Dr. Daniela Weingärtner, Brüssel

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, KG I, Platz der Universität 3, 79098 Freiburg, Hörsaal 1010

 

Donnerstag, 2. Mai 2019, 20 Uhr     

Polens Patriotismus: Neo-Nationalismus auf dem Vormarsch, Demokratie auf dem Rückzug?

Ulrich Krökel, Warschau

MensaBar, Rempartstraße 18, 79098 Freiburg im Breisgau

 

Donnerstag, 9. Mai 2019, 20 Uhr

Populismus am Po, Salvinis Sündenbock: Die Europäische Union vor dem Aus?

Julius Müller-Meiningen, Rom

Lokhalle, Paul-Ehrlich-Straße 5 - 13 (ehemals Neunlindenstraße 35), 79106 Freiburg

 

Donnerstag, 23. Mai 2019, 20 Uhr   

Europäische Einsichten und (Un-)Einigkeit.

Macron und Merkels Europapolitik(en): Stottert der deutsch-französische Motor?

AxelVeiel,

Humboldt-Saal, Humboldtstraße 2, 79098 Freiburg im Breisgau

 

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70 Jahre Grundgesetz. Geburtstag. Glückwünsche.- Gedanken zu Genese und Gestaltung unserer Verfassung.

Vortrag in Hochdorf

Am 23. Mai 2019 wird das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland 70 Jahre alt. Anlaß genug für die Landeszentrale und das Katholische Bildungswerk Freiburg-Hochdorf den Geburtstag unsere Verfassung zu feiern und gemeinsam darüber nachzudenken, wo und wie unsere Demokratie noch besser werden kann. Der Vortrag zeichnet den Weg zum Grundgesetz nach und veranschaulicht, warum eine „verordnete Verfassung“, die als Provisorium gedacht war, zum deutschen Wunderkind wurde, das auch auch im Rentenalter nur wenig von seiner Ausstrahlung und Attraktivität verloren hat. Schließlich wurde das Grundgesetz made in Germany zum Exportschlager und Vorbild für neue Verfassungen z.B. in Spanien, Portugal, oder Polen und Tschechien. Was macht das Grundgesetz so besonders und einzigartig?

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Von © Superbass / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=57426112

EU vs. Demokratie?

Vortrag

Die europäische Integration hat zu einem einzigartigen Transfer von Souveränität auf supranationale Institutionen geführt. Die Europäische Union ist damit zu einem eigenen Ort politischer Entscheidungsfindung geworden, dessen Gestaltungsmacht für die Bürger immer deutlicher spürbar wird. Die Idee einer „ever close Union“ wird jedoch heftig kritisiert. Der Vortrag diskutiert das Thema des „demokratischen Defizits“ der EU anhand aktueller Forschungsergebnisse. Was sind die Konsequenzen der europäischen Integration für die repräsentative Demokratie in Europa? Welche Rückwirkungen hat der Prozess auf die Funktionsweise der Demokratie auf der Ebene der Mitgliedsstaaten? Ist das supranationale System der EU demokratisch? Welche Konsequenzen haben die vielfältigen Krisen für die Demokratie in der EU?

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Skepsis, Sklerose, Stagnation?

Lehrer*innenfortbildung

Die Europäische Union im Wahljahr 2019

Euroskeptische Populisten eilen von Wahlerfolg zu Wahlerfolg, aber die Zustimmung der Bevölkerung zur Europäischen Union ist in den Mitgliedsstaaten auf einem Rekordhoch. Wie passt das zusammen? Wie kann die Europäische Union handlungsfähiger und demokratischer zugleich werden?

 

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Hört endlich zu!- Weil Demokratie Auseinandersetzung bedeutet

Ein Vortrag von Frank Richter

Frank Richter ist ein deutscher Theologe und Politiker, der als Bürgerrechtler während der friedlichen Revolution in der DDR 1989/1990 durch seine Schlichtungsarbeit dazu beitrug, dass der Wandel ohne Blutvergießen verlief. Als langjähriger Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen setzte er sich früh für Gespräche mit Unterstützern von Bewegungen wie PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) ein und diente dabei oft als Vermittler. In seinem Buch „Hört endlich zu. Weil Demokratie Auseinandersetzung bedeutet“ beschreibt Frank Richter seine Erfahrungen im Dialog mit den sogenannten „Wutbürgern“, zeigt, worauf es dabei ankommt und erklärt, warum die Rechten in den „neuen Bundesländern“ immer stärker heranwachsen. Seiner Ansicht nach kann nur Kommunikation die „Spirale der Eskalation“ stoppen. Mit seinem Buch will er die Menschen in Ost- und Westdeutschland dazu ermutigen, Konflikte auszutragen und offen für Gespräche zu bleiben, auch wenn es dabei Grenzen gibt. In dem im März 2019 erschienenen Buch „Gehört Sachsen noch zu Deutschland? Meine Erfahrungen in einer fragilen Demokratie“ beschreibt Frank Richter, warum er die Rolle als Vermittler aufgegeben hat, es ihn nun in die aktive Politik zieht und er als Kandidat für den Landtag derzeit als Wahlkämpfer in Sachsen unterwegs ist. In diesem Vortrag fasst er die wichtigsten Erfahrungen und Thesen zu seiner Vermittlungsarbeit zusammen und diskutiert sie mit dem Publikum.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

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