Außenstelle Freiburg

 

Vorträge, Podiumsgespräche und mehr

Bild: Wikipedia/Adrian Grycuk; CC BY-SA 3.0

„Ich habe nur meine Erinnerung“

Zeitzeugen der NS-Zeit im Gespräch

„Ich habe überlebt, um heute davon zu erzählen, so kann ich meine Eltern und Geschwister lebendig halten, denn ich habe kein Grab und keine Fotos, nur meine Erinnerungen“.

 

Krystyna Budnicka, am 8. Mai 1932 in Warschau als Hena Kuczer geboren, war das achte Kind einer strenggläubigen jüdischen Familie. Bei Ausbruch des Krieges war Hena erst sieben Jahre alt. Für die Familie Kuczer begann ein Leben voller Angst, Entbehrungen und Hunger. Im Juli 1942 wurden zwei ältere Brüder von Hena mit ihren Familien in das Vernichtungslager Treblinka abtransportiert. Hena sah sie nie wieder. Anfang 1943 versteckte sie sich mit ihren Eltern und Geschwistern sowie einer Schwägerin in einem selbstgebauten unterirdischen Bunker im Ghetto. Dort überlebten sie den Aufstand im Ghetto. Als der Bunker später entdeckt wurde, versuchten sie über einen Abwasserkanal auf die sogenannte „arische Seite“ zu fliehen. Die meisten Angehörigen konnten sich jedoch nicht retten. Hena und ihre Schwägerin konnten aus dem Ghetto fliehen und sich verstecken. Immer wieder mussten sie ihr Versteck wechseln und Hena fand zuletzt Unterschlupf bei der polnischen Familie Budnicki. Im Oktober 1944 wurde sie von Nonnen in ein Waisenhaus aufgenommen. Aus Hena Kuczer wurde Krystyna Budnicka.

 

Krystyna Budnicka machte nach dem Krieg Abitur, studierte Pädagogik an der Katholischen Universität in Lublin und arbeitete später als Sonderschullehrerin. Seit 1990 engagiert sie sich in der Vereinigung „Kinder des Holocaust“.

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Ausrufung der Republik durch Philipp Scheidemann auf dem Westbalkon des Berliner Reichstags, 9. November 1918

100 Jahre Weimarer Republik:
Alles für das Volk. Alles durch das Volk. 

Colloqium politicum Wintersemester 2018/19

Freitag, 12. Oktober 2018, 19 Uhr 
Denkfabrik Chancengleichheit - Politische Teilhabe von Frauen 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts
Vortrag von Dr. Antje Schrupp, Journalistin und Politologin aus Frankfurt; 
anschließendes Podium mit Edith Sitzmann (Finanzministerin des Landes BW), Dorothea Störr-Ritter (Landrätin im Breisgau-Hochschwarzwald) und Luisa Boos (Generalsekretärin der SPD BW) 

Montag, 15. Oktober 2018, 20 Uhr c.t.
Die Novemberrevolution 1918 in Baden
Prof. Dr. Thomas Schnabel, Leiter des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg 

Donnerstag, 8. November 2018 , 20 Uhr c.t. 
Arbeiter- und Soldatenräte: die Anfänge der Weimarer Republik
Prof. em. Dr. Frank Deppe, Universität Marburg 

Donnerstag, 13. Dezember 2018, 20 Uhr c.t.
Der überforderte Frieden - Versailles und die Welt 1918-1923
Professor Dr. Jörn Leonhard, Historisches Seminar der Universität Freiburg

Donnerstag, 24. Januar 2019, 20 Uhr c.t.
Das Ende von Weimar: Woran zerbrach die erste deutsche Demokratie?
Prof. Dr. Andreas Wirsching, Inhaber des Lehrstuhls für Neueste Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München und Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München

Donnerstag, 7. Februar 2019, 20 Uhr c.t.
Berlin ist nicht Weimar - Über die Gefährdungen der Demokratie
Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble, Berlin 
Programm zu dieser Einzelveranstaltung

 


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Politik für "Early Birds"

Frühstückskurse

Mittwoch, 07. November 2018, 10 Uhr
Post midterm elections breakfast 
Dr. Christoph Haas, Akademischer Rat am Lehrstuhl für Vergleichende Regierungslehre
Seminar für Wissenschaftliche Politik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Dietmar Ostermann, Politikredakteur der Badischen Zeitung
Programm zu dieser Einzelveranstaltung

Mittwoch, 14. November 2018, 8 Uhr
Zwischen Reformen und Europawahl: Quo vadis Europa 2019?
Eric Schüler, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Seminar für Wissenschaftliche Politik der
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Mittwoch, 21. November 2018, 8 Uhr 
Indien vor den Parlamentswahlen 2019 – Einblicke und Ausblicke in das „neue Indien“
Dr. Arndt Michael, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Seminar für Wissenschaftliche Politik der
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg 


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Bild: flickr.com / Stephan Röhl; CC BY-SA 2.0

Zwischen Emanzipation und Antifeminismus

Lehrerfortbildung

Vom Montag, 12. November, bis Mittwoch, 14. November, findet im Studienhaus Wiesneck in Buchenbach bei Freiburg eine Lehrerfortbildung zum Thema (Anti)Feminismus statt. Sieben Referentinnen und Referentin ziehen eine vorläufige Bilanz der Geschlechtergerechtigkeit 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts. 

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weitere Informationen zur Anmeldung (Programm vom Studienhaus Wiesneck)

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Das Geheimnis - Ein gesellschaftliches Phänomen

Ausstellungseröffnung in der Volkshochschule

Vom Mittwoch, 21. November 2018, bis Freitag, 04. Januar 2019, lässt sich täglich von 9 bis 20 Uhr in der VHS-Galerie im Schwarzen Kloster eine Ausstellung zum Thema "Das Geheimnis - Ein gesellschaftliches Phänomen" bewundern. 
Am Abend des ersten Öffnungstages findet eine Eröffnungsfeier inklusive Vortrag statt.

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Bild: Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e. V. (IGPP) auf der Eichhalde (Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 065219c, Bild 1)

Freiburg - ein geheimnisvoller Ort des Okkulten?

Stadtführung

Am Donnerstag, 22. November 2018, lernen interessierte Besucherinnen und Besucher von Uwe Schellinger vom Freiburger Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene an insgesamt zehn Stationen die ungewöhnlichsten Facetten der Freiburger Stadtgeschichte von 1880 bis 1945 kennen. 
Der Rundgang zu den Themenfelder des Okkultismus und Spiritismus, der Parapsychologie und der alternativen Heilmethoden beginnt um 16 Uhr vor dem KG IV der Uni Freiburg und kostet 5 €. 
Eine Anmeldung bei der Volkshochschule Freiburg ist zwingend erforderlich!

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Der ehemalige Freiburger Erzbischof Gröber: 
Was ist dran an den Nazi-Vorwürfen?

Vortrag

Am Montag, dem 26. November 2018, referiert der Diplom-Sozialwissenschaftler und Historiker Dr. Wolfgang Proske ab 20 Uhr im Hörsaal 1199 der Uni Freiburg zu einem kontroversen und spannenden Thema: 
Conrad Gröber, von 1932 bis 1948 Freiburger Erzbischof, und seine scheinbar widersprüchliche Haltung zum deutschen Nationalsozialismus.
Zwar protestierte Gröber entgegen der Mehrheit der Bischöfe öffentlich gegen den Judenboykott sowie das Euthanasie-Programm und unterstützte die Widerstandskämpferin Gertrud Luckner. Dennoch legen seine Denunziation einer langjährigen jüdisch-stämmigen Freundin und seine 1934 getätigte Forderung, die katholische Jugend in die Hitlerjugend einzureihen, eine Unterstützung des NS-Regimes nahe. 

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