Außenstelle Freiburg

 

Vorträge, Podiumsgespräche und mehr

http://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/deutschlandarchiv/139631/der-honecker-besuch-in-bonn-1987?p=all

70 Jahre Grundgese- Bonn. Bundesrepublik. Bescheidenheit. Begegnungen.

BILDUNGSREISE

Vom 14. bis 18. Oktober 2019 organisiert die Landeszentrale für politische Bildung, Außenstelle Freiburg, mit der Badischen Zeitung und dem First-Reisebüro eine Studienreise nach  Bonn. 70 Jahre Grundgesetz, das ist wahrlich ein Grund zum Feiern. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Holocaust waren mehr als Zweifel an der Demokratiefähigkeit der Deutschen angebracht. Und auch die friedliche Revolution und Wiedervereinigung 1989/1990 war ein „weltpolitisches Wunder“. Grund genug, eine Zeit-Reise in die alte Bundesrepublik zu unternehmen. Bonn, Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Das ist längst Vergangenheit. Wie kam es dazu, dass die kleine Stadt am Rhein das politische Machtzentrum der Bundesrepublik wurde? Wo und von wem wurde dort Politik gemacht? Was ist heute, nachdem Bonn nicht mehr Hauptstadt ist, davon übrig geblieben? Noch immer residieren einige Bundesministerien in Bonn. Besichtigungen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und des Verteidigungsministeriums, des ehemaligen Kanzlerbungalows oder des Hauses der Geschichte ermöglichen Einblicke in die Zeit des geteilten Deutschlands. „Zeitzeugen“ und Entscheidungsträger berichten über ihre Bonner Jahre.

 

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Von Bundesarchiv, Bild 137-040965 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5337942

Zusammenbruch und Widerstand.

Spurensuche zum militärischen Niedergang des NS-Regimes im Jahr 1944

Das Bundesarchiv, Abteilung Militärarchiv, ermöglicht anlässlich des 75. Jahrestags dieser Ereignisse zusammen mit der Landeszentrale für politische Bildung und der Badischen Zeitung eine Spurensuche mit historischen Originalunterlagen. Die drei schicksalhaften Ereignisse im fünften Kriegsjahr 1944 leiten die Schlussphase des Dritten Reichs ein. Niedergang und militärisches Scheitern verbinden sich mit Radikalisierung der NS-Herrschaft und beispielloser Gewaltentfaltung. Nach einer kurzen Einführung erhalten die Besucher und Besucherinnen die Möglichkeit, ausgewähltes Archivgut wie Kriegstagebücher, Lagekarten, Erinnerungsberichte oder Feldpostbriefe selbst zu entdecken und mit Archivaren und Historikern des Bundesarchives zu diskutieren.

 

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Von Flooffy - Federal Palace of Switzerland, BernUploaded by Dodo von den Bergen, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10050545

Die Parlamentswahlen in der Schweiz 2019

Analysen. Argumente. Ansichten.

Am 20. Oktober 2019 haben die Schweizer*innen die 200 Abgeordneten des Nationalrates und 45 Mitglieder des Städterates für die 51. Legislaturperiode gewählt. Anlass für die Landeszentrale für politische Bildung und das Colloquium politicum sich mit dem politischen System der Schweiz und seinen Besonderheiten zu beschäftigen. Wozu braucht es einen Wahlkampf in einer Demokratie, bei der alle Parteien an der Regierung beteiligt sind und die keine eigentliche Opposition kennt? Wer wurde von wem warum gewählt und was waren neben den hohen Gesundheitskosten und der hohen Steuerbelastung die zentralen Wahlkampfthemen? Und wird der Aufstieg der rechtspopulistischen SVP (Schweizerische Volkspartei) gestoppt sein?

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DDR um 6

Zeitreise in ein untergeganges Land.

DDR Leben. DDR Leiden. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR; sie bleibt auch dreißig Jahre nach der Friedlichen Revolution notwendig. Der Blick auf die SED-Diktatur, das Leben der Menschen in der DDR scheint allzu oft von Unwissenheit geprägt. Die Zeitreise in die deutsche Vergangenheit möchte Ereignisse und Menschen aus 40 Jahren DDR in Erinnerung rufen und differenzierte Antworten auf die Fragen geben: Wie wurde regiert und wie haben die Menschen in der DDR mit Spreewald-Gurken, Stasi und Stacheldraht gelebt? Was haben die Menschen geleistet und wie haben sie ihren Alltag organisiert, der ja auch durchaus glücklich sein konnte. Was haben die Menschen mit dem Ende des sozialistischen Experiments verloren oder gewonnen? Und was hat das mit „dem Osten“ gemacht und welche Auswirkungen von Pegida bis zum Wahlverhalten im wiedervereinigten Deutschland lassen sich darauf zurückführen?

Dienstag, 29. Oktober 2019, 18 Uhr c.t.                                                                                                                            „Die Partei hat immer Recht“: Ideologie und Staatsaufbau der Deutschen Demokratischen Republik                                                                                                                                    Dr. Dieter von Schrötter, Politikwissenschaftler, Freiburg

Dienstag, 5. November 2019, 18 Uhr c.t.                                                                                                                   Mensch Mutta. Ein halbes Leben in der DDR.                                                          Alltags- und Frauengeschichte erzählt von Katharina Thoms, Journalistin, SWR (Südwestrundfunk), Stuttgart

Dienstag, 12. November 2019, 18 Uhr c.t.                                                             Agitprop(aganda) im DDR-Alltag: Der Kampf um die Köpfe und Herzen der Menschen                                                                                                                 Dr. Dirk Schindelbeck, Historiker, Denzlingen

Dienstag, 19. November 2019, 18 Uhr c.t.                                                                                                                                               30 Jahre Mauersturz. Ein Rückblick auf das „Jahr der Deutschen“.                                                                                                                                                                                      Dr. Michael Walter, Politikwissenschaftler, Freiburg

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Von Nick Taylor - https://www.flickr.com/photos/indigoprime/2449051923/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4331984

Der Iran und das Atomabkommen

Krisenherde der Weltpolitik

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Krisenherde der Weltpolitik referiert der Iranist Augustin Laber am Sonntag, den 27. Oktober 2019, über die Lage im Iran.

Warum verlassen Menschen ihre Heimat? Wie ist die Situation in den Herkunftsländern der Migrant/innen, die teils auf lebensgefährlichen Wegen nach Deutschland kommen? Welche politischen, militärischen, ökonomischen und sozialen Konflikte bedrohen die Bevölkerungen dort? Welche positiven Potentiale hat Migration? Welche Entwicklungen sind zu erwarten? Wie sind sie zu bewerten?

Die von der Flüchtlingsbetreuung March und der Landeszentrale für politische Bildung gemeinsam organisierte Vortragsreihe möchte mit Hilfe von landeskundigen Referent/innen über die Situation in verschiedenen Krisengebieten informieren und dazu beitragen, sich ein differenziertes Bild über Migrationsursachen zu machen.

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By Bernd Schwabe in Hannover - Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34794586

Die Kurden - Völker ohne Staat

Krisenherde der Weltpolitik

Am Sonntag, den 17. November 2019 referiert der Politikwissenschaftler Stefan Gram im Rahmen der Reihe Krisenherde der Weltpolitik über die Situation der Kurden.

Warum verlassen Menschen ihre Heimat? Wie ist die Situation in den Herkunftsländern der Migrant/innen, die teils auf lebensgefährlichen Wegen nach Deutschland kommen? Welche politischen, militärischen, ökonomischen und sozialen Konflikte bedrohen die Bevölkerungen dort? Welche positiven Potentiale hat Migration? Welche Entwicklungen sind zu erwarten? Wie sind sie zu bewerten?
Die von der Flüchtlingsbetreuung March und der Landeszentrale für politische Bildung gemeinsam organisierte Vortragsreihe möchte mit Hilfe von landeskundigen Referent/innen über die Situation in verschiedenen Krisengebieten informieren und dazu beitragen, sich ein differenziertes Bild über Migrationsursachen zu machen.

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Mittelosteuropa

Am Donnerstag, den 28. November 2019, referiert der Politikwissenschaftler und Publizist Dr. Winfried über die Probleme der EU mit Mittelosteuropa.

Die Osterweiterung der EU, bei der 2004 Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und 2007 Bulgarien und Rumänien der EU beitraten, war die größte Erweiterung in der Geschichte der EG/EU. Sie wurde zunächst euphorisch als „Wiedervereinigung des Kontinents“ bzw. als „Rückkehr nach Europa“ jener Länder gefeiert, die durch den Eisernen Vorhang von der westeuropäischen Entwicklung auf wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Gebiet abgeschnitten waren. Diese Euphorie ist mittlerweile weitgehender Ernüchterung gewichen, denn noch immer besteht ein immenses Wohlstandgefälle zwischen Ost und West. Zudem entfernen sich einige der sogenannten Visegrád-Staaten immer weiter vom Grundkonsens in Sachen Demokratie und Gewaltenteilung, der die europäischen Staaten und Gesellschaften bisher zu verbinden schien. Dass Europa im Moment eher keine „Union“ ist, zeigt sich auch daran, dass eine Einigung über eine gemeinsame europäische Flüchtlings- und Migrationspolitik mittlerweile unmöglich zu sein scheint.

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