Gender Mainstreaming - intersektional und gleichstellungsorientiert
intersektional und gleichstellungsorientiert

Dieser praxisnahe Online-Kurs vermittelt, wie das Instrument Gender Mainstreaming dazu beitragen kann, strukturelle Ungleichheiten – insbesondere für Frauen mit Migrationsgeschichte – zu erkennen und Chancengleichheit systematisch in den Arbeitsalltag zu integrieren.
Inhalt
Frauen mit Migrationsgeschichte sind in vielen Bereichen unterrepräsentiert. Obwohl sie einen wachsenden Anteil der Gesellschaft ausmachen, spiegeln sich ihre Perspektiven in Strukturen und Entscheidungsprozessen bislang nur unzureichend wider. Ursachen hierfür sind vielfältig: strukturelle Zugangshürden, fehlende Netzwerke, unbewusste Vorannahmen. Hier kann das Konzept "Gender Mainstreaming" helfen: Ziel ist es, Chancengleichheit als Leitprinzip in die tägliche Arbeit sowie in alle Routinen und Verfahren in Organisationen zu integrieren.
Geschlecht ist nur eine Kategorie von vielen: auch Herkunft, soziale Lage, Alter oder Behinderung spielen eine Rolle. Genau hier setzt Intersektionalität an: Es nimmt in den Blick, wie verschiedene Ungleichheitsdimensionen zusammenwirken, und zielt darauf ab, diese systematisch in allen Planungs- und Entscheidungsprozessen mitzudenken. Was bedeutet intersektionales Gender Mainstreaming konkret für die eigene Praxis? Und wie lässt es sich im Arbeitsalltag umsetzen?
In diesem Kurs erarbeiten Sie wöchentlich ein Modul und werden dabei online von einer Tutorin begleitet. Der Kurs ist praxisnah konzipiert, sodass Sie die erlernten Inhalte direkt in Ihrem eigenen Arbeitsumfeld anwenden können.
Programm
In vier Modulen wird ein Überblick über (intersektionales) Gender Mainstreaming geboten und das nötige Handwerkszeug vermittelt, um sich aktiv an der Umsetzung von Chancengleichheit beteiligen zu können.
Modul 1: Gender Mainstreaming: Fremd- oder Zauberwort?
Definition und Entstehung
Modul 2: Gender Mainstreaming: Maßnahmen für Menschen
Realität und Vision
Modul 3: Gender Mainstreaming: Simplify your work
Instrumente und Prozesse
Modul 4: Gender Mainstreaming: Von der Fahrkarte zur Führungskraft
Anwendungsbereiche und Pilotprojekte
Referierende
Birgit Opielka
Informationen
09.04.2027 | 15:30 Uhr -
07.05.2027 | 17:30 Uhr
Auftakt in Präsenz am Freitag, 09. April 2027, 15 bis 17.30 Uhr, Landeszentrale für politische Bildung, Heilbronner Str. 35, 70191 Stuttgart, danach Online-Phase bis 07. Mai 2027
Gebühren:
Teilnahmegebühr: 35,00 €
Zielgruppe:
Netzwerk des Forums Internationaler Frauen Baden-Württemberg sowie Interessierte
Voraussetzungen:
Für die Kursteilnahme erforderlich sind Internet-Anschluss und E-Mail-Adresse. Für die Teilnahme an der Videokonferenz empfiehlt sich ein Headset und eine Web-Cam. Vorkenntnisse im Bereich Online-Kommunikation sind nicht notwendig.
Zeitlicher Aufwand: Ihr zeitlicher Aufwand liegt bei etwa vier Stunden pro Woche und kann individuell bestimmt werden.
Zertifikat: Sie erhalten ein Zertifikat über den Erwerb von Gender-Kompetenzen bei aktiver Beteiligung an drei von vier Wochenaufgaben.
Leitung
Sabine Keitel LpB 46 E-Learning
Organisation
Martina Kaufmann
0711-164099-33
martina.kaufmann@lpb.bwl.de
Seminarnummer
(Bei Rückfragen bitte angeben)