Demokratie in der Nicht-Krise
77 Jahre Grundgesetz: Kontroversen. Konflikte. Kompromisse.

Wir wollen, ja wir müssen alles tun, um Konflikte zu vermeiden oder wenigstens zu begrenzen. Karl Popper, Auf der Suche nach der besseren Welt, München '1994.
Inhalt
Demokratie ist eine Herrschaftsform. Sie ist zuallererst ein Versprechen auf Mitbestimmung, Freiheit und Zusammenhalt. Doch dieses Versprechen erfüllt sich nicht von selbst. Es lebt von Menschen, die sich einbringen. Aber: immer weniger Menschen vertrauen der pluralistischen Konfliktregelung in freiheitlichen Gesellschaften und glauben an einfache Lösungen wie Abschottung, Nationalstaat und „Volkswillen“.
Ist unsere Gesellschaft wirklich so zerrissen?
Hat sich „die Demokratie“ überlebt?
Oder ist nicht gerade die Krise der Demokratie notwendig, um das Unvollkommene einer offenen Gesellschaft ständig zu verbessern?
Wer Demokratie stärken will, muss sie erleben, erklären und ermöglichen – jeden Tag. Dabei lohnt sich auch ein Blick auf die unterschiedlichen Perspektiven von Jung und Alt, Menschen aus der Stadt und vom Land – denn Demokratie braucht Brücken, wo Lebensrealitäten auseinanderdriften.
Prof. Dr. Dirk Oesselmann Evangelische Hochschule, Freiburg
Informationen
12.05.2026 | 19:30 Uhr -
12.05.2026 | 21:30 Uhr
Katharina-von-Bora-Haus, Freiburg
Zu den Mühlmatten 6
79108 Freiburg
Gebühren:
die Teilnahme ist kostenfrei.
Anfahrt:
Leitung
Prof. Dr. Michael Wehner, Leiter LpB BW, Außenstelle Freiburg
Organisation
Freiburg Verwaltung
freiburg_verwaltung@lpb.bwl.de
Seminarnummer
(Bei Rückfragen bitte angeben)