Die bipolare Nation: Was Amerika der Welt gegeben hat. Im Guten wie im Schlechten

Zwischen/Zeiten: 250 Jahre USA

Findet statt
Amerikanische Flagge, Rostig.
Pixabay.com I Eden Moon
Präsenz

Colloquium politicum, Sommersemester 2026,
in Zusammenarbeit mit Carl-Schurz-Haus, Deutsch-Amerikanisches-Institut e.V.

Inhalt

Zwischen/Zeiten: 250 Jahre USA
„Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren: Es ist die Zeit der Monster.“ Antonio Gramscis berühmter Befund aus dem Jahr 1926 scheint 2026, also 250 Jahre nach dem Gründungsdatum der Vereinigten Staaten, aktueller denn je. Während die USA ihr Jubiläum feiern wollen, ringt zugleich eine zunehmend „bipolare Nation“ mit ihrer Identität. Zwischen dem Gründungsmythos von 1776 – aber auch dessen Randfiguren, die er verschweigt – und einer Gegenwart, die von Präsident Trumps autoritären Ambitionen und einer radikalen Extraktionspolitik gezeichnet ist, steht die Weltordnung am Scheideweg.

Die bipolare Nation: Was Amerika der Welt gegeben hat. Im Guten wie im Schlechten

Philipp Gassert (Universität Mannheim), Buchvorstellung & Gespräch
Philipp Gassert, geboren 1965, ist seit 2014 Inhaber des Lehr­stuhls für Zeitgeschichte an der Universität Mannheim. Er hat zuvor am Deutschen Historischen Institut in Washington, D.C., an der Universität Heidelberg, der LMU München, der University of Pennsylvania und der Universität Augsburg geforscht und gelehrt. Gastprofessuren in Haifa und Wien. 2022/23 war er Senior Fellow des Historischen Kollegs in München. Philipp Gassert forscht im Bereich der deutschen und europäischen Zeitgeschichte sowie der trans­atlanti­schen Geschichte und der US-Außen­politik des 20. und 21. Jahrhunderts. Gassert schreibt neben seinen wissenschaftlichen Werken auch häufig für ZEIT und FAZ, ist regelmäßig im Hörfunk zu Gast (SWR) und gelegentlich im TV (Phönix, ARD).
Programm

Die Reihe Zwischen/Zeiten des Colloquium politicum und des Carl-Schurz-Hauses seziert dieses fragile Interregnum:
Wir blicken auf die schwerwiegenden sicherheitspolitischen Erschütterungen in Europa und die Eskalation im Nahen Osten, wo knallharte US-Wirtschaftsinteressen und jenseitsgewandte religiöse Narrative aufeinanderprallen. Von den Lehren aus dem Angriff auf die Demokratie bis hin zur literarischen Spurensuche in Rachel Khongs aktuellem Zeitgeistroman „Real Americans“: Wir fragen nach der Zukunftsfähigkeit des amerikanischen Versprechens. In einer Ära, in der viele alte Hegemonien zerbröseln, suchen wir nach den Konturen dessen, was im Schatten der Krisen neu entsteht.

Informationen

Termin

28.04.2026  |  19:00 Uhr -
28.04.2026  |  21:00 Uhr
Ort

KG I der Universität Freiburg - Hörsaal: 1199
Platz der Universität 3
79098 Freiburg im Breisgau

KG I der Universität Freiburg - Hörsaal 1199


Gebühren:

die Teilnahme ist kostenfrei


Anfahrt:
KG I der Universität Freiburg - Hörsaal: 1199

Platz der Universität 3
79098 Freiburg im Breisgau

kollegiengebaeude I

Leitung

Prof. Dr. Michael Wehner, Leiter LpB BW, Außenstelle Freiburg

Organisation

Freiburg Verwaltung

Seminarnummer

51/18c-26

(Bei Rückfragen bitte angeben)

In Kooperation mit

Albert-Ludwig-Universität FreiburgAlbert-Ludwig-Universität Freiburg Carl-Schurz-HausCarl-Schurz-Haus 

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